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Erläuterungen zum
Text: "Die Sturmflut 1962"und ihre Folgen
von Fabrizio Rojas
Helmut Schmidt :
Helmut Schmidt wurde am 23.12.1918 in Hamburg geboren. Während des Zweiten Weltkriegs diente er als Soldat bei der Bremer Luftabwehr und später an der Ostfront. 1942 heiratete er seine ehemalige Klassenkameradin Hannelore (Loki) Glaser. Nach seinem Studium der Volks- und Staatswissenschaften und dem Eintritt in die SPD wurde er 1953 Mitglied des Bundestages und später Hamburger Innensenator.
Als Innensenator koordinierte er während der Flutkatastrophe Hubschraubereinsätze und Hilfsaktionen zu Wasser. Rund 20.000 Hilfskräfte kämpften in einem Wettlauf gegen die Zeit um das Leben der von der Umwelt abgeschnittenen verzweifelten Menschen in der Hansestadt.
Dieser Einsatz brachte im deutschlandweit Anerkennung. Nachdem er
Verteidigungsminister im Kabinett Brandt war, wurde er nach dessen Rücktritt
zum 5. Bundeskanzler gewählt (16. Mai 1974).
Sturmflut 1962: I
In der Nacht vom 16. auf den 17. Februar 1962 brach über Hamburg die
schlimmste Sturmflut der gesamte Stadtgeschichte herein. Bei dieser Flut
kamen ca. 300 Menschen ums Leben. Der Orkan „Vincinette“ stürmte über
die Hansestadt und verwüstete ganze Stadtteile. Der starke Wind drängte
das Wasser immer weiter in die Deutsche Bucht und weiter in die Elbe.
Durch die großen Wassermassen wurden die Deiche an vielen Orten zerstört
oder beschädigt. Die Sturmwarnungen vor einer großen Sturmflut blieben
jedoch lange aus, erst gegen 20 Uhr kamen die ersten Meldungen. Der erste
Deich brach bei Cuxhaven und Wilhelmsburg war nach einem weiteren
Deichbruch vollständig unter Wasser. Gegen 2 Uhr nachts waren
bereits 50 Meldungen von Deichbrüchen in Hamburg und Umgebung
eingegangen.
Quellen:
http://www.ndr.de/ndr/regional/hh/thema/sturmflut1962/
www.dhm.de/lemo
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